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«Dry Down - Requiem for a Lost Room» by Déguénon/Gränicher/Wetter

Das Büro ist tot, lange lebe das Büro! Ein olfaktorisches Abschiedsritual von einem Raum, der in seiner Alltäglichkeit kaum zu übertreffen ist und trotzdem Lebens- und Arbeitsbiografien auf manchmal absurde Art prägt.

Die ortsspezifische, installative Performance «Dry Down» lädt zu einem letzten Apero in das Büro. Ob Grossraum oder am Ende eines langen Ganges, das Büro ist ein Ort der regulierten Arbeit und von Codes sowie Hierarchien durchdrungen. Trotz der vielen Regeln presst sich das Private stets an die Oberfläche. Biografien sind in höhenverstellbare Tische eingeritzt, Bewegungsabläufe treten sich in Spannteppichen fest und das Zwischenmenschliche prägt die ergonomischen Stühle.

Doch was passiert mit diesem Ort, wenn sich immer mehr Menschen ins Homeoffice oder ins digitale Nomadentum verabschieden? Wenn das Private nicht mehr in den Arbeitsraum hineinwächst, sondern die Arbeit das Private durchdringt? Das Büro beginnt zu faulen, es liegt brach, bereit zu sterben. In «Dry Down» tragen Klagelieder und Gerüche sein Vergehen und das Publikum ist eingeladen – zu einem Abschied und einer Feier des Verbleibenden.

«Dry Down – Requiem for a Lost Room» ist eine Kollaboration mit dem Art x Science Office der Universität Zürich.

 

Aufführungen

Baslerpark, Zürich
Fr, 12. Juni, 20:00 – 21:30 – Premiere mit anschliessendem Apéro
Sa, 13. Juni, 20:00 – 21:30
Mo, 15. Juni, 20:00 – 21:30
Di, 16. Juni, 20:00 – 21:30
Tickets

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache

  • Stufenloser Zugang
  • Sprache: Wenig deutsche Lautsprache
  • Content Notes: Es werden Abschieds- und Trauerrituale inszeniert.

  • Sound: Punktuell kann der Sound laut werden.

  • Geruch: Die Performance arbeitet intensiv und durchgehend mit Gerüchen, die teilweise stinken können.

  • Da die Produktion aktuell erarbeitet wird, werden weitere Informationen zur Barrierefreiheit der Show bis zum Tag der Premiere laufend ergänzt.

Credits
Performance, Choreografie: Bea Nichele & Tejus Menon
Sound, Performance: Mira Hirtler
Styling: Nadine Räber
Scent: Manon Cloé Gäschlin
Konzept, Künstlerische Leitung: Eulalie Déguénon, Lucia Salomé Gränicher, Noé Wetter

Zu den Künstler:innen
Eulalie Déguénon, Lucia Salomé Gränicher und Noé Wetter verbindet die Lust, Raum als Akteur*in zu verstehen. Zwischen Installation und Performance widmet sich ihre Arbeit der sinnlichen Vermittlung bestehender Alltagsräume. Gemeinsam mit eingeladenen Künstler*innen sind sie auf der Suche nach Erfahrungen, in denen leichte sensorische Verzerrungen die eigene Aufmerksamkeit verschieben. 

Unterstützt durch
Kanton Zürich - Fachstelle Kultur, Aargauer Kuratorium, Art x Science Office der Universität Zürich, Elisabeth Weber Stiftung, Stiftung Anne-Marie Schindler, Fonds des Werkraums Warteck pp, Casa di Rosa